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Bloggen
ist ja so was von „IN“!
Wie
verbringt einer wie Sven wohl seinen Urlaub?
Schön mit Familie
am Strand von Norderney? Vielleicht im Robinson Club? Wohl kaum! Wenn es
ihn in die Welt zieht, wird der Rucksack aufgeschnallt und ab geht’s
durch die Mitte. Und dank modernster Telekommunikationstechnologie lässt
er den Rest Welt an seinen schönsten Erinnerungen dieses Trips teilhaben.
08.09.2005
Ich habe mich noch nicht wirklich entschieden, ob ich jemals wieder
nach Hause kommen werde. Es ist nach wie vor einfach traumhaft hier.
Andererseits:
Zu Hause ist’s halt doch noch am schönsten. Und so langsam gibt es
schon die eine oder andere, die ich ein wenig vermisse.
Ich werde mal noch ein
wenig in mich (und andere) gehen, um mich zu entscheiden. Bis dahin sende ich
allen Daheim-gebliebenen die herzlichsten Grüße.
So oder so:
Man
sieht sich! |

Riesenbild: 1500 mal 2250 Pixel |
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07.09.2005
Ich pack es nicht
Gestern noch lieg ich am Strand und lass mir den Pelz
brutzeln, und heute morgen ist hier alles vollgeschneit! Hätt
ich doch nicht die Wettervorhersage verpasst. Nachdem ich meinen
ersten Schock überwunden hatte, habe ich dann aber ganz
schnell die Vorzüge dieser drastischen klimatischen Veränderung
entdeckt. Hier in der Gegend wimmelt es nur so von heißen
Quellen. Und in einer solchen kann es ganz schnell noch heißer
werden. Aber der viele Schnee hat dann doch das geschafft, was
ich schon gar nicht mehr für möglich gehalten habe:
Ich krieg so langsam Heimweh!
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06.09.2005
Keine Frage: Das Leben hier beflügelt eindeutig
die Kreativität!
Gefangen im täglichen Trott meines wirklich harten
Lebens als Zuchtschaf bin ich nach getanem Werk am Abend froh,
wenn ich noch die Wettervorhersage der Tagesschau erlebe. Und
dabei habe ich in meiner Jugend so gerne modelliert. Hier habe
ich endlich mal wieder die Zeit dafür, das Erlebte und die
vielen gesammelten Eindrücke zum Ausdruck zu bringen. Und
wenn man es nicht selber erlebt hat, kann man kaum glauben, wie
viel Dankbarkeit man von jener erntet, die Modell gestanden hat.
Hoffentlich schaff ich heute noch den Anfang der Nachrichten.
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05.09.2005
Meine Fresse, ist das heiß hier.
Und das mit meinem Teint. Unablässig läuft
hier die Suppe an mir runter. Andererseits hält einen das
Wetter ständig bei der Stange. Ich bin nur froh, dass die
Haute Couture hier Abhilfe verschafft. Ohne einen dieser wirklich
praktischen Schattenspender, die einem von den fliegenden Händlern
mit lustigem Akzent angeboten werden, die hier anscheinend irgendwo
ein Nest haben, könnte das Wetter hier wirklich schlimme
Folgen haben. Einen Sonnenbrand oder –stich kann einem
da ganz schnell den Rest des Trips versauen. Schließlich
gibt es hier noch so viel zu erleben.
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02.09.2005
Kaum zu glauben, aber mit jedem Tag wird’s immer
besser.
Ich muss dringend mal wieder ein Picknick anvisieren.
Früchte
findet man hier... Und das Beste daran: Man muss sich noch nicht
einmal mühsam einsammeln. Hier werden einem an jeder Ecke die
dicksten und saftigsten Melonen feilgeboten. So wie ich das verstehe,
ist es wohl gute Sitte hier, Gäste mit den lokalen Köstlichkeiten
willkommen zu heißen. Wenn ich da an die kleinen, schrumpeligen
Dinger denke, die einem auf dem Markt zu Hause angeboten werden,
läuft mir beim Gedanken an meine Heimkehr ein kalter Schauder über
den Rücken. Wie heißt es doch so schön: Home is where
your heart is. Ich glaub, meines könnte ich hier glatt noch
verlieren.
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01.09.2005
Man mag gar nicht glauben, wie großartig dieses
Land hier ist.
Kaum ein Tag, an dem man nicht einer der exotischen
und überaus liebreizenden Einheimischen femininer Natur über
den Weg läuft. Und erst die Landschaft hier. Man bekommt
direkt das Gefühl, eins mit der Umgebung zu sein! Ich frage
mich, ob ich nicht einfach hier bleiben sollte. Hier weiß man
gewisse Eigenschaften noch zu schätzen. Bei uns wird so
was schon als gegeben vorausgesetzt, während man hier noch
richtig Eindruck schinden kann. Mal sehen, was sich in den nächsten
Tagen noch ergibt.
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31.08.2005
Heute habe ich mein Geheimrezept für ein erfolgreiches Picknick
perfektioniert:
| 1) |
Die Auswahl des richtigen Platzes ist das A und
O. Ruhig und ein wenig abgelegen sollte es sein. Man will ja
schließlich seine Ruhe!
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| 2) |
Die Decke, auf der man sich bettet, sollte weich und flauschig
sein, jedoch unbedingt atmungsaktiv und fusselfrei!
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| 3) |
Das mitgenommene Essen wird von den Meisten überbewertet.
Frisch gesammelte Beeren und Früchte reichen völlig
aus, schließlich kann man sich mit einem prall gefüllten
Bauch nicht mehr besonders gut bewegen.
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| 4) |
Das Wichtigste überhaupt: die richtige Liegeposition
nach dem Essen! Richtig positioniert ergibt sich alles andere
wie von selbst. |
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